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tl;dr

ProtonVPN gibt es schon seit einiger Zeit und das Unternehmen verfügt auch über sichere E-Mail-Dienste. Was die Qualität und die Features betrifft, bekommt ihr einen Mix dar, der gar nicht unbedingt schlecht ist – ihr solltet jedoch sicher gehen, dass es das kann, was ihr wollt, bevor ihr euch für einen langfristigen Plan anmeldet. Mehr erfahren.

 

ProtonVPN Review: 9 Vorteile & 6 Nachteile von ProtonVPN

 

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September 24, 2021

 

ProtonVPN ist nicht der etablierteste Virtual Private Network (VPN)-Anbieter überhaupt. Begonnen haben sie 2014 mit der Bereitstellung sicherer E-Mail-Dienste.

 

Sie haben ihren Sitz in der Schweiz – genauer, in Genf – und vermitteln ihren Nutzern ein Gefühl der Sicherheit schon dadurch, dass sie sich auf die strengen Datenschutzbestimmungen dieses Landes stützen können.

 

 

Was wir an ProtonVPN mögen

 

1. Sitz in der Schweiz

 

Die Schweiz ist die Heimat der Alpen, großartiger Milchschokolade, des berühmten Schweizer Offiziersmessers und vieler anderer Dinge. Sie ist aber auch berühmt für die fanatische Wildheit, mit der sie die Privatsphäre beschützt. Das Recht auf Privatsphäre ist in der Schweizer Bundesverfassung garantiert (Artikel 13):

 

“Jede Person hat das Recht auf Privatsphäre in ihrem Privat- und Familienleben und in ihrer Wohnung sowie in Bezug auf ihre Post und Telekommunikation.”

 

Dies macht sie zu einem idealen Standort für ein Unternehmen, das sich auf Datenschutz und Sicherheit spezialisiert hat. ProtonVPN ist ein solches Unternehmen, und dessen Unternehmenssitz befindet sich in Genf.

 

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2. Stark bei Verschlüsselung & Protokollen

 

Die Verschlüsselung ist eines der Markenzeichen der Anbieter von VPN-Diensten, da sich ihre gesamte Präsenz um die Prämisse der Privatsphäre und Datensicherheit dreht. Es gibt verschiedene Protokolle und Verschlüsselungsebenen, die sie anbieten können. Einige VPN-Dienstanbieter erlauben es den Benutzern, die gewünschte Verschlüsselungsstufe zu wählen, aber ProtonVPN hat beschlossen, keine halben Sachen zu machen und nur das Beste anzubieten.

 

Es bietet nur das beste Protokoll, welches für das von euch verwendete Gerät verfügbar ist. Beispielsweise unterstützt ihre Windows-Anwendung nur OpenVPN (sowohl TCP als auch UDP), während ihr für mobile Geräte nur IKEv2 verwenden könnt. Die Verschlüsselung ist ebenfalls auf der höchstmöglichen Stufe – AES-256 – eingestellt.

 

Der Schlüsselaustausch erfolgt mit 4096-Bit-RSA, während die Nachrichtenauthentifizierung über HMAC mit SHA384 erfolgt. Sicherer kann man es für den persönlichen Gebrauch nicht bekommen.

 

Interessanterweise sind diese Einstellungen zwar optimal für die Sicherheit, aber vielleicht nicht für jeden das Beste. Verschiedene Personen verwenden VPNs für unterschiedliche Zwecke und das Protokoll, bzw. die Verschlüsselung ist eine der Möglichkeiten, mit der die Leistung in irgendeiner Weise beeinflusst werden kann.

 

Wenn ich das VPN beispielsweise nur verwenden will, um durch Umgehung von Geo-Blocking-Sperren auf bestimmte Inhalte zugreifen zu können, würde ich wahrscheinlich die Option zur Reduzierung der Verschlüsselung begrüßen, um so viel wie möglich Geschwindigkeit aus der Verbindung herauszuholen.

 

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3. Keine Leaks, keine Protokolle

 

Ein Teil meiner Tests umfasst immer grundlegende Leak-Tests, die DNS-Leaks und WebRTC-Leaks umfassen. ProtonVPN ist anscheinend so sicher, wie man sagt, und während meiner Auswertung konnte ich keine Lecks aufspüren. Das Unternehmen hat auch eine strenge “No-Logs”-Politik.

 

Während dieses Versprechen von vielen VPN-Anbietern abgegeben wird, ist ProtonVPN noch einen Schritt weiter gegangen. Sie erstellen einen Transparenzbericht, in dem Anfragen nach Informationen aufgelistet sind, die sie von Behörden erhalten haben, und welche Maßnahmen sie in Bezug auf diese Anfragen ergriffen haben.

 

Obwohl die Informationen dort recht rudimentär sind und uns nicht wirklich viel sagen, ist es ein positiver Schritt nach vorn. Schließlich müssen Unternehmen, insbesondere VPN-Unternehmen, im Hinblick auf rechtliche Fragen auf einem schmalen Grat wandern.

 

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4. Sichere Kernserver

 

protonvpn secure core multiple servers

 

Das ‘Secure Core’-Konzept von ProtonVPN ist in der Tat das, was die meisten VPN-Anbieter einfach als ‘Multi-Hop-Lösung’ bezeichnen.

 

Das bedeutet, dass eure Verbindung durch eine Reihe von VPN-Servern geleitet wird, was ein zusätzliches Datenschutzpotenzial bietet. Im Fall von ProtonVPN besteht ihr „sicherer Kern“ aus Servern in drei Ländern – der Schweiz, Island und Schweden.

 

Wenn ihr die Option ‘Secure Core’ in eurem VPN-Client aktiviert, wird eure Verbindung durch eines dieser drei Länder geleitet, bevor sie in das Land geht, das ihr euch als Standort für euren VPN-Server ausgewählt habt.

 

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5. Annehmbare Geschwindigkeiten

 

Geschwindigkeit ist eines der sensibelsten Themen, wenn es um VPN-Dienste geht und es gibt immer wieder Streit zwischen Kunden und Dienstanbietern. Kunden beschweren sich normalerweise über „langsame Geschwindigkeiten“, während sich die Service-Provider schwer zu erklären bemühen, dass Geschwindigkeit von so vielen Faktoren abhängt.

 

Was das Testen angeht, muss ich einige Dinge klären, bevor ihr meine Ergebnisse einfach für bare Münze nehmt. Das erste ist, dass das Gerät, auf dem ihr den Dienst verwendet, eine Rolle spielt: Die Verschlüsselung nimmt Rechenleistung in Anspruch und die Fähigkeiten eures Geräts könnte immer ein Faktor sein.

 

Die zweite ist die Entfernung vom ausgewählten VPN-Server: Je weiter der gewählte Server entfernt ist,desto langsamer wird eure Verbindung wahrscheinlich sein (in Bezug auf die Latenz). Hier ist es so, dass ich meine Tests auf einem Desktop-PC von einem physischen Standort in Malaysia aus durchführe.

 

Die Grundgeschwindigkeit meiner Internetverbindung beträgt (theoretisch) 500 Mbps, und wenn ich lokal angeschlossen bin, kann ich fast die volle Geschwindigkeit erreichen. Natürlich sinkt diese Geschwindigkeit, wenn ich mich mit Servern verbinde, die weiter entfernt sind.

 

baseline speed in malaysia without vpn

Baseline-Testergebnis auf einem Malaysia-Server ohne VPN
(Siehe vollständiges Ergebnis der Grundgeschwindigkeit hier)

 

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest – US-Server

 

protonvpn speed test US vpn off

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest US – VPN aus
(Seht das Testergebnis bei voller Geschwindigkeit hier)

 

protonvpn speed test US vpn on

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest US – VPN an
(Seht das Testergebnis bei voller Geschwindigkeit hier)

 

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest – EU-Server (Deutschland))

 

protonvpn speed test EU vpn off

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest EU – VPN aus
(Seht das Testergebnis bei voller Geschwindigkeit hier)

 

protonvpn speed test EU vpn on

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest EU – VPN an
(Seht das Testergebnis bei voller Geschwindigkeit hier)

 

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest – Afrika-Server (Südafrika)

 

protonvpn speed test SA vpn off

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest SA – VPN aus
(Seht das Testergebnis bei voller Geschwindigkeit hier)

 

protonvpn speed test SA vpn on

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest SA – VPN an
(Seht das Testergebnis bei voller Geschwindigkeit hier)

 

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest – Asien-Server (Singapur)

 

protonvpn speed test asia vpn off

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest Asien – VPN aus
(Seht das Testergebnis bei voller Geschwindigkeit hier)

 

protonvpn speed test asia vpn on

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest Asien – VPN an
(Seht das Testergebnis bei voller Geschwindigkeit hier)

 

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest – Australien-Server

 

protonvpn speed test australia vpn off

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest Australien – VPN aus
(Seht das Testergebnis bei voller Geschwindigkeit hier)

 

protonvpn speed test australia vpn on

ProtonVPN-Geschwindigkeitstest Australien – VPN an
(Seht das Testergebnis bei voller Geschwindigkeit hier)

 

Wie ihr sehen könnt, sind die von ProtonVPN gebotenen Geschwindigkeiten ein wenig gemischt. Da sie in einigen Bereichen eine sehr starke Leistung zeigen, vermute ich, dass sie die Fähigkeiten ihrer Server der Nachfrage entsprechend gestaffelt haben.

 

Dennoch reicht es in den meisten Fällen aus, bei Bedarf 4k-Video in hoher Qualität zu streamen. Der einzige Zeitpunkt, an dem ihr wahrscheinlich merken werdet, dass ihr euch im VPN befindet, ist, wenn ihr versucht, eine riesige Datei herunterzuladen – das könnte danns schon etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen.

 

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6. In 41 Ländern präsent

 

Wie die meisten guten VPN-Dienstanbieter ist auch ProtonVPN weltweit gut vertreten – in 41 Ländern, wo sie über 500 Server unterhalten. Dies ist zwar nicht die größte Anzahl an Ländern und Servern, aber dennoch ganz ansehnlich.

 

Infrastruktur (sowohl Hardware als auch Bandbreite) kostet eine Menge, und als Benutzer wäre ich sehr skeptisch gegenüber einem Dienstanbieter, der behauptet, eine riesige Anzahl von Servern zu Tiefstpreisen anzubieten. Einige schaffen das, aber nicht sehr viele.

 

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7. Streamt Netflix & BBC iPlayer

 

Persönlich ist einer meiner Hauptgründe für die Verwendung eines VPN, dass ich auf die Inhalte der Netflix-Region USA zugreifen möchte. Dies ist ein Faktor, der für mich wichtig ist. Mit ProtonVPN konnte ich Netflix US-Inhalte in den meisten Fällen problemlos streamen, daher bekommen sie hier von mir ein „Bestanden“.

 

Beachtet jedoch, dass es einige Fälle gab, in denen ProtonVPN-Server anscheinend nicht in der Lage waren, eine Verbindung zu Netflix herzustellen. Ich konnte nicht alle rund 500 Server selbst testen, aber die, die ich bisher testen konnte, funktionierten gut.

 

Ebenso können sich diejenigen, die den iPlayer der BBC nutzen wollen, getrost darauf verlassen, dass er einwandfrei funktioniert.

 

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8. Unterstützt Tor-Browser & P2P

 

Für die Ultra-Paranoiden: Wenn ihr euch nicht damit zufrieden geben könnt, dass eure Verbindung lediglich mit einem VPN-Dienst abgesichert ist, dann wird es euch freuen zu hören, dass hier auch der Tor Browser kompatibel ist.

 

Beachtet aber, dass nicht alle ProtonVPN-Server Tor unterstützen (Klickt hier für eine Liste der Server mit Angaben, was auf dem jeweiligen Server erlaubt ist).

 

P2P ist ebenfalls verfügbar, aber ebenfalls nur auf bestimmte Server beschränkt.

 

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9. Variable Preisgestaltung

 

Basic
Plus
Visionary

Preis/Monat
3,60 €
7,20 €
21,60 €

Geräteanzahl
2
5
10

Sicherer Kern
Nein
Ja
Ja


 

Eine der schönen Seiten an ProtonVPN ist, dass sie ihren Kunden die Wahl lassen, was sie bezahlen wollen. Einige Benutzer wollen einen Basisdienst zu einem besseren Preis, und den können Sie bei ProtonVPN erhalten. Tatsächlich haben sie auch einen kostenlosen Plan.

 

Der kostenlose Plan ist sowohl in Bezug auf die Geschwindigkeit als auch den Serverstandort sehr begrenzt, aber er behindert Benutzer mit begrenzter Bandbreite nicht. Ihr könnt euch auch für andere Planebenen entscheiden, was den Zugang zu mehr Servern gewährt, die Anzahl der unterstützten Geräte erhöht und zusätzliche Funktionen eröffnet.

 

Was VPNs anbelangt, so würde ich sagen, dass ihre Pläne auf den unteren Stufen ein Kundensegment bedienen, das nicht viele Dienstanbieter zu bedienen bereit sind. Ihre Pläne der höheren Stufen entsprechen eher den Industriestandards, können aber im Vergleich zu manchen Top-Anbietern wie Surfshark und NordVPN als eher kostspielig betrachtet werden.

 

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Was uns an ProtonVPN nicht gefiel

 

1. Begrenzte Serveranzahl für die Region Asien

 

Obwohl sich die ProtonVPN-Server über 41 Länder erstrecken, ist mir aufgefallen, dass nur wenige davon die Region Asien bedienen. Ihr bekommt zwar einige wenige zentrale Standorte wie Singapur und Hongkong, aber diejenigen, die in dieser Region Support auf Länderebene benötigen, werden enttäuscht sein.

 

Während dies für den allgemeinen Gebrauch akzeptabel sein mag, haben Kunden Pech, die spezifische Bedürfnisse haben, wie z.B. eine lokale Verbindung für geschäftliche oder sonstige Zwecke.

 

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2. Anfällig für VPN-Blocker

 

Während der Tests stellte ich fest, dass ProtonVPN von mehr Websites blockiert wird als die meisten VPNs, die ich ausprobiert habe. Dies geschieht entweder in Form von Servern, die die VPN-Verbindung erkennen oder durch direkte Blockierung für einige, die am Ende zufällige Fehler wie CSS-Unregelmäßigkeiten aufweisen.

 

Leider waren die Probleme, auf die ich gestoßen bin, auch nach der Kontaktaufnahme mit dem Kundensupport nicht lösbar.

 

Ich gebe zwar zu, dass es für einen VPN-Dienstleister nahezu unmöglich ist, mit einer Erfolgsquote von 100 % zu arbeiten, aber bei ProtonVPN waren solche Probleme stärker spürbar als bei den meisten anderen, die ich bisher verwendet habe.

 

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3. Neigt zu leichter Effekthascherei

 

Jedes Unternehmen verwendet irgendeine Form von Marketingstrategie, aber der Grund, warum ich dies einfach als Nachteil von ProtonVPN hinzufügen musste, ist, dass ihre Marketing-Tricks für potenzielle Kunden manchmal negativ auswirken könnten.

 

Nehmen Sie zum Beispiel ihre Prämisse von “Secure Core”-Servern, die sie als wichtiges Verkaufsargument zur Förderung ihrer Dienste nutzen. Der Kern besteht aus der Schweiz, Island und Schweden, aber Schweden ist tatsächlich ein Mitglied der Fünf-Augen-Gemeinschaft.

 

Da wird mir ein wenig unwohl, und man muss sich einfach auf das Wort von ProtonVPN verlassen, dass sie keine Protokolle führen und alle ihre Server so konfiguriert haben, dass dies sichergestellt ist.

 

Andere Verkaufsargumente wie ihre Server, die sich in unterirdischen ehemaligen Militäranlagen befinden, sind zwar interessant, haben aber nicht wirklich viel Einfluss auf eure Privatsphäre.

 

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4. Eingeschränkte P2P-Verfügbarkeit

 

Als großer P2P-Fan war ich sehr enttäuscht, als ich herausfand, dass ProtonVPN bei all den Server nur in einer Handvoll Länder Torrenting unterstützt: der Schweiz, Schweden, Singapur und den Niederlanden. Das bedeutet, wenn man z. B. Netflix USA schauen und gleichzeitig Torrenting betreiben will, dann hat man Pech.

 

Ihr habt nur die Möglichkeit, Split-Tunneling zu verwenden und euren Torrent-Client vom VPN-Dienst zu befreien. Das ist für Benutzer in einigen Ländern mit extrem repressiven Urheberrechtsgesetzen aber möglicherweise keine praktikable Lösung.

 

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5. Nur E-Mail-Support

 

Als ich Schwierigkeiten hatte, Websites zu erreichen, wollte ich um Hilfe bitten, musste aber feststellen, dass ProtonVPN keinen Live-Support zur Verfügung hat. Ihr Hauptkanal beim Support ist E-Mail – und es dauert eine Weile, bis sie antworten.

 

Sie brauchten 24 Stunden, um auf meine erste E-Mail zu antworten (automatische Antworten nicht eingerechnet) und danach dauerte jeder Austausch etwa einen halben Tag, um eine Antwort zu erhalten. Die Zeitverzögerung war jedoch nicht das größte Problem, sondern die Antworten.

 

Das wiederkehrende Motiv bei diesen Antworten ging so: „Wir haben viele Server, wenn einer nicht tut, was Sie wollen, probieren Sie sie alle nacheinander aus, bis Sie Glück haben.“ Ihr könnt euch vorstellen, dass das meinen Blutdruck um einige Punkte erhöht hat.

 

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6. Konfiguration kann umständlich sein

 

Die meisten VPNs versuchen heute, euch den Umgang mit ihrer Software so einfach wie möglich zu machen. Es liegt in der Natur von VPNs, dass sie ziemliche Hürden für diejenigen beinhalten, die nicht sehr technisch veranlagt sind.

 

ProtonVPN hat zum größten Teil eine sehr schlanke Benutzeroberfläche für Windows-Anwendungen. Tatsächlich liebe ich diese coole, neon-grüne Old-School-Weltkarte.

 

Wenn es jedoch um das Split-Tunneling geht, wird es seltsam. Split-Tunneling ist bei vielen Anbietern eine Option, mit der ihr bestimmte Anwendungen oder sogar Websites aus dem VPN-Tunnel herausnehmen könnt. Dies geschieht normalerweise entweder durch Hinzufügen einer Anwendung oder einer Website-URL.

 

protonvpn split tunneling

IPv4-Adresse hinzufügen? Warum nicht einfach einen Domänennamen akzeptieren?

 

Aus irgendeinem unbekannten Grund müsst ihr, um eine Website von der ProtonVPN-Anwendung auszuschließen, die IP-Adresse dieser Website ermitteln. Als Beispiel dafür nehmen wir an, ihr möchtet google.com vom VPN-Tunnel ausschließen. Anstatt diesen Domänennamen einzugeben, müsst ihr die IP-Adresse von Google finden (die 172.217.3.100 lautet).

 

Um ehrlich zu sein, riecht das für mich nach Faulheit an der Entwickler-Front und für ein Unternehmen, das seit so vielen Jahren im Geschäft ist, ist dies einfach unentschuldbar.

 

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Schlussfolgerung: Ist ProtonVPN den Preis wert?

 

Wie ihr sehen konntet, fallen mir etwa gleich viel Argumente für wie gegen ProtonVPN ein. Letztendlich wird jedoch viel davon abhängen, wofür ihr den Dienst nutzen wollt. Wenn ihr beispielsweise nur daran interessiert seid, eure Verbindung zu sichern, euch mit einem nahe gelegenen VPN-Server zu verbinden und alles andere zu vergessen – dann wird ProtonVPN wahrscheinlich genau das Richtige für euch sein.

 

Wenn ihr eine sehr flexible Lösung benötigt, die es euch erlaubt, viele Dinge gleichzeitig zu tun (Surfen, Torrent, Stream usw.), dann müsst ihr euch möglicherweise nach einem alternativen Anbieter umsehen. Im Kern ist ProtonVPN in Ordnung, aber der Preis, den es den Benutzern für den Plus-Plan (für den Zugang zu Secure Core und weiteren Servern) berechnet, ist mit 7,20 € pro Monat ein wenig happig.

 

Für Neueinsteiger in VPNs und Wenig-Nutzer sollte dies alles jedoch mehr als in Ordnung sein, insbesondere für solche, die den Service wirklich nur sporadisch nutzen und mit dem Free- oder dem Basic-Plan leben können.

 

Hauptmerkmale

  • ✓ Keine Protokollierung
  • ✓ Kill-Switch
  • ✓ Sicherer Kernserver
  • ✓ P2P- & Netflix-Unterstützung

Empfohlen für

  • • Sicherheit der Spitzenklasse
  • • Multi-Plattform-Benutzung
  • • US- & EU-Bürger


 

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** Preis basiert auf 12-Monate-Abonnement.

 

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ProtonVPN

Geschwindigkeit

Gut

Gesamtbewertung

Funktionshighlights

No Log Secure Core 5 Geräte

Komplette Liste der Funktionen

Ab

3,29 EUR

/Monat

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  • • Sitz in der Schweiz
  • • in 41 Ländern präsent

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