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Einen Online-Auftritt aufbauen: ein einfacher und praktischer Leitfaden für alle

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By          •   July 27, 2021      Werbeoffenlegung

 

Du bist wahrscheinlich an dem Punkt, dass du weißt: du brauchst eine Onlinepräsenz.

 

Als Unternehmer brauchst du einen Platz im Internet, um dein Geschäft aufzubauen, deine Produkte zu verkaufen oder den eigenen Namen bekannt zu machen.

 

Der knifflige Teil ist nun die Wahl des richtigen Weges und die Kostenkalkulation.

 

Das größte Problem besteht darin, gleich am Anfang den falschen Weg einzuschlagen. Die Wahl der falschen Plattform kann zum Beispiel monatelanges Backtracking nach sich ziehen (vom monetären Aufwand für deren Einrichtung ganz zu schweigen).

 

Hinweis

In diesem zehnminütigen Leitfaden werde ich mich mit vier verschiedenen Methoden zur Einrichtung eines Online-Auftritts befassen. Für jede dieser Methoden werde ich die Investitionskosten aufschlüsseln sowie die Zielgruppe und die jeweiligen Vor- und Nachteile beschreiben.

 

 

Ich habe den Fehler selbst gemacht. Ich habe Websites auf zwei, drei verschiedenen Plattformen eingerichtet, bevor mir irgendwann klar wurde, dass ich Geld und Ärger hätte sparen können, wenn ich einfach nur ein wenig recherchiert und von vornherein den richtigen Weg eingeschlagen hätte.

 

Da bin ich nicht der Einzige. Als ich 27 Experten nach ihren größten Blogging-Fehlern fragte, sagte eine ganze Menge von ihnen, dass sie bereuten, die falschen Plattform gewählt zu haben und dass sie es nicht geschafft hätten, sich gleich von Tag 1 an den richtigen Plan zurechtzulegen.

 

Dies ist also der Leitfaden, den ich mir selbst gewünscht hätte, als ich anfing. Ein praktisches Tutorial, das dir rauszufinden hilft, welche Plattform die beste für deine Belange ist.

 

Denn genau darum geht es hier. Es gibt nicht den perfekten Weg, einen Online-Auftritt aufzubauen, sondern nur den für deine Ziele und Ambitionen passenden.

 

How to create a website

 

Hier sind die 4 Wege, die wir uns anschauen, auf einen Blick:

 

  1. Eine Social-Media-SeiteDenn nicht jeder braucht eine Website.
  2. WordPress.orgEine Plattform zur Erstellung einer Website für fortgeschrittene Anfänger und Fortgeschrittene, die vollständige Kontrolle ermöglicht.
  3. WixEin einfacher Website-Baukasten für Einsteiger, gut geeignet für Portfolios und Blogs.
  4. ShopifyEinfacher Website-Baukasten speziell für Online Shops.

 

Als nächstes werden wir herausfinden, wie du deinen Online-Auftritt ausbauen kannst. Leider wird eine Website oder eine Social-Media-Seite allein nicht ausreichen, um Besucher magisch anziehen. Wir stellen dir deshalb eine Reihe von Möglichkeiten vor, wie du Menschen aktiv zum Besuch deiner Seite bewegen kannst.

 

 

Welche Plattform ist die richtige für deinen Online-Auftritt?

 

1. Social-Media-Seite

 

Vorteile – Sie ist kostenlos, einfach und wartungsarm.
Nachteile – Weniger Kontrolle über Design- und Algorithmus-änderungen.
Kosten der Einrichtung – Völlig kostenlos.
Mehr erfahren – Facebook / Instagram

 

Instagram

 

Manche Unternehmen und Einzelpersonen benötigen keine Website. Denn diese kann manchmal ein Ärgernis sein und Kosten verursachen, die absolut kontraproduktiv sind.

 

Manchmal ist eine Facebook-Seite oder ein Instagram-Konto die beste Möglichkeit, ein Publikum aufzubauen, mit Menschen in Kontakt zu treten und sie auf dem Laufenden zu halten. Dies sind Plattformen, mit denen deine Kunden bereits vertraut sind und es gibt 1,6 Milliarden aktive Nutzer, die nur auf dich warten!

 

Ein Café oder Restaurant könnte zum Beispiel mit nicht mehr als einem Facebook- oder Instagram-Profil arbeiten. Es könnten neue Bilder hochladen, die Speisekarte auf dem neuesten Stand halten, mit Kunden kommunizieren, für Veranstaltungen werben und Sonderangebote promoten – und dies alles an einem Ort.

 

Sola Cafe Facebook Page

Die FB-Seite eines Restaurants: Sola Cafe

 

Das Restaurant könnte sogar ein Facebook-Plugin verwenden, um Reservierungen entgegenzunehmen. Eine Website könnte in diesem Fall die Dinge nur verkomplizieren und das Publikum spalten. Konzentriere dich stattdessen besser darauf, nur einen leistungsstarken Kanal aufzubauen.

 

Was Videoinhalte und Blogging betrifft, so ist Facebook auch dafür gerüstet. Native Videos auf Facebook werden inzwischen täglich 8 Milliarden Mal aufgerufen, und die Instant-Artikel ermöglichen dir, Blogs und Artikel ohne eigene Website zu veröffentlichen.

 

Darüber hinaus verfügt Facebook über eine ausgezeichnete Werbeplattform, so dass du ein Publikum ansprechen und direkt auf deine Seite bringen kannst (mehr zu Facebook-Werbung später).

 

Der Nachteil, wenn du nur eine Social-Media-Seite hast, ist, dass du den Entscheidungen des Betreibers ausgeliefert bist. Wenn Facebook seinen Algorithmus ändert, um deine Reichweite zu begrenzen (was sie regelmäßig tun), musst du möglicherweise bezahlen, um mit deinen Followern in Verbindung treten zu können.

 

Du bist auch in Bezug auf das Design eingeschränkt. Du kannst zwar Bilder und Titelbilder hochladen, aber die Layout-Beschränkungen von Facebook oder Instagram können für so manchen User frustrierend sein.

 

Am wichtigsten ist jedoch, dass Facebook nicht ideal ist, wenn du etwas verkaufen möchtest. Obwohl Plugins verfügbar sind, ändert Facebook regelmäßig, welche Plugins es zulässt. Dann könnte dein Shop auf einmal ohne jede Vorankündigung entfernt worden sein.

 

 

2. WordPress-Website

 

Vorteile – Vollständige Kontrolle und unbegrenztes Potenzial.
Nachteile – Kosten der Wartung, technische Fähigkeiten erforderlich.
Kosten der Einrichtung – Beginnt bei 5–20 € pro Monat für Hosting und Domain.
Mehr erfahren – WordPress-Hosting

 

Elegant Themes - WP Premium Themes

WordPress-Premium-Design: Elegante Designvorlagen

 

WordPress ist die beste Wahl, wenn du dir eine eigene Website mit vollständiger Kontrolle und Flexibilität wünschst. WordPress wird von 25 % aller Websites genutzt, ist also eine vertrauenswürdige und angesehene Plattform.

 

Mit WordPress kannst du so gut wie alles machen. Bau einen Online-Shop auf, erstelle eine Portfolio-Website, stelle Blogs und Inhalte ein oder bastel eine Affiliate-Website zusammen. Du kannst Anzeigen schalten, E-Mail-Adressen sammeln, Geld verdienen und ein Online Business betreiben – und alles von einem einzigen Ort aus.

 

WordPress ist auch skalierbar. Es betreibt einige der größten Websites im Internet, darunter The New Yorker, Techcrunch, Variety, Mashable und Time Inc, aber es funktioniert genauso gut für einen persönlichen Blog.

 

WordPress Dashboard

 

WordPress-Seiten sind anpassbar, so dass du deinen Online-Auftritt mit jedem beliebigen Design oder Stil individuell gestalten kannst. WordPress wird mit einer Vielzahl kostenloser Designvorlagen geliefert. Alle können nach deinen Wünschen angepasst werden, oder ein professioneller Webdesigner kann etwas ganz einzigartiges von Grund auf für dich erstellen. (Oder du verschafft dir mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft Zugang zu wunderschönen Premium-Designvorlagen.)

 

All diese Kontrolle und Flexibilität ist jedoch mit Kosten verbunden. Obwohl WordPress selbst kostenlos ist, ist die dazugehörige Architektur nicht kostenlos. So benötigst du einen Webhoster (dies ist im Wesentlichen ein Grundstück im Internet, auf der deine Website steht) und einen Domainnamen (www.meine-website.de).

 

Die Wahl eines guten Webhosters ist genauso wichtig wie die Website selbst. Sie trägt zur Ladegeschwindigkeit, Sicherheit und Leistung bei. Unsere Hoster-Vergleichstabelle hier ist ein guter Ausgangspunkt für eine Auswahl: Gutes (& preiswertes) Webhosting.

 

Die Erstellung und Pflege einer WordPress-Seite erfordert aber auch ein gewisses Maß an technischen Fähigkeiten. WordPress behauptet, man könne eine Website innerhalb von 5 Minuten einrichten und installieren, aber tatsächlich wird es etwas länger dauern, deine Seite zum Laufen Bringen.

 

Es gibt eine Lernkurve, für die du eine Menge Zeit einplanen musst, insbesondere wenn du das Design optimieren und regelmäßig aktualisieren und die Performance verbessern willst.

 

Wenn dir die Vorstellung, eine eigene Website zu haben, gefällt, du aber nicht so viel Mühe haben willst, gibt es noch eine andere Möglichkeit: Wix.

 

 

3. Wix

 

Vorteile – Einfaches Drag & Drop-Design, einfache Einrichtung.
Nachteile – Eingeschränkt im Vergleich zu WordPress.
Kosten der Einrichtung – Kostenlos, aber lohnenswerte Upgrade-Möglichkeit auf Premium-Pläne für persönliche Domain (ab 4,08 €).
Mehr erfahren – Wix Review lesen

 

Create beautiful site with Wix

 

Wix ist ähnlich wie WordPress, aber ohne den ganzen Wirbel. Zugegeben, es hat begrenztere Möglichkeiten, aber nicht jeder braucht eine komplizierte Liste von Funktionen.

 

Die Schönheit von Wix liegt in seiner Einfachheit. Wix kümmern sich für dich um Hosting, Speicherung, Performance und all das technische Zeug im Hintergrund. Du kannst dich einfach einloggen und Inhalte hinzufügen.

 

Alle Vorlagen sind Drag-and-Drop, so dass du deine Website ohne jegliche Programmierkenntnisse gestalten kannst. Die kostenlosen Vorlagen sind im Allgemeinen stilvoller als bei WordPress, was für Freiberufler und Kreative durchaus attraktiv ist.

 

Soup-studios.com

Ein Wix-Website: Soup-studios.com

 

Die Wix-Mustervorlagen eignen sich für einfache Portfolio-Websites und Blogs und gerade da hat Wix den meisten Erfolg. Wix bietet zwar die Mechanik für die Einrichtung eines Onlineshops an, aber WordPress oder Shopify (gleich mehr dazu) sind für E-Commerce-Belange die besseren Plattformen.

 

Alles in allem ist Wix eine großartige Option für einfache Portfolios und Websites von Leuten, die sich so wenig wie möglich mit Problemen herumschlagen wollen.

 

Die Kehrseite der Medaille ist, dass man weniger Kontrolle über das Backend der eigenen Website und über die Gesamtleistung hat. Es kann auch schwieriger sein, erweiterte Funktionen wie Einkaufswagen oder E-Mail-Anmeldeformulare zu integrieren.

 

 

4. Shopify

 

Vorteile – Einfache, schnelle Einrichtung des Online-Shops.
Nachteile – Pro-Funktionen sind teuer.
Cost of set up – Das ‘Basic’-Paket gibt es ab 26,10 € pro Monat.
Mehr erfahren – Shopify Review lesen

 

Create an online store with Shopify

 

Shopify ist, wie der Name schon andeutet, speziell für Onlineshops konzipiert.

 

Design und Layout sind einfach und unkompliziert. Auch hier sind keine Programmierkenntnisse erforderlich, sodass ein erstellter Shop im Handumdrehen einsatzbereit ist. Tatsächlich hat Ben die Zeit gestoppt und es dauert demnach nur 19 Minuten, einen Shopify-Shop zu erstellen.

 

Doch die wahre Schönheit von Shopify liegt in den integrierten E-Commerce-Funktionen. So wickelt es automatisch Zahlungen, Versandkosten, Steuern und Auftragsverfolgung ab. Gegen eine zusätzliche Gebühr kann auch der integrierte Marketingservice genutzen und die Software zur Vereinfachung deiner Buchhaltung mit einem realen Ladengeschäft integriert werden.

 

Shopify Store - Sarah Abraham

Ein Shopify-Store: Sarahandabraham.com

 

Die Alternative zu Shopify ist die Verwendung von WordPress mit einem Plugin namens WooCommerce. Im Allgemeinen sind WordPress & WooCommerce günstiger in Bezug auf Transaktionen und Pauschalkosten. Für den Aufpreis kriegt man bei Shopify aber Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit.

 

Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass du weniger Kontrolle über die zugrunde liegende Architektur deiner Website hast. Hier sind WordPress und WooCommerce flexibler, aber damit sind zusätzlicher Aufwand und Wartung verbunden.

 

 

Bonus: 7 Wege, gesehen zu werden

 

Die Wahl der richtigen Plattform und deren Einrichtung ist nur der erste Schritt. Der nächste Schritt ist das Sichtbarwerden. Leider gibt es hier keine Abkürzungen und der Traffic wird nicht automatisch kommen. Dennoch kannst du mit sieben Tricks beginnen, um Leute auf deine Website oder auf deine Social-Media-Profilen zu leiten:

 

1. Facebook-Werbung

 

Kosten – Ich gebe ungefähr 100 € pro Woche für Facebook–Werbung aus, aber man kann natürlich mit weniger anfangen. Andere geben Tausende Euros aus, sobald sie einen Return-on-Investment garantieren können.

 

Facebook-Werbung ist eine der besten Möglichkeiten, das eigene Zielpublikum anzusprechen. Denn du hast die vollständige Kontrolle über die Demografie, den Standort und die Interessen deines Publikums, sodass du nur bei Leuten wirbst, die an deiner Werbung interessiert sind.

 

Nutze Werbung, um Leute auf deine Website aufmerksam zu machen und ihnen zu zeigen, wie du ihre Probleme löst. Auch Facebook-Werbung ist erschwinglich. Ich rate dazu, sie erstmal in kleinem Maßstab zu testen und die Ausgaben dann schrittweise zu erhöhen.

 

 

2. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

 

Kosten – Hier gibt es keinen finanziellen Aufwand (es sei denn, Sie beauftragen einen Experten), sondern nur den Zeitaufwand für die Recherche und Umsetzung der verschiedenen Techniken.

 

Bei SEO dreht sich alles darum, dass deine Website in Google-Suchanfragen einen höheren Suchrang erhält. Es ist ein Riesenthema, mit dem man Bücher füllen könnte (obwohl diese Hilfsquelle von den Leuten bei moz ein großartiger Ausgangspunkt ist).

 

Der erste Schritt beim SEO ist die Wahl der Keywords, für die du in den Suchergebnissen gelistet werden möchtest. Mit anderen Worten: Was sollen die Leute in Google eingeben, um deine Seite zu finden?

 

Als Nächstes führst du eine einfache ‘On-Page’-Optimierung durch. Platziere die gewählten Keywords auf der Seite in den Titel-Tags, Überschriften, Bildbeschreibungen und Tags usw. Dies ist einfach ein wenig grundlegende Vorarbeit für die Zukunft.

 

Unternehmen aus der “analogen Welt”, wie z. B. Cafés oder Restaurants, werden außerdem ihren Standort auf Google Maps anbringen lassen und sich in Online-Verzeichnisse eintragen lassen wollen. Mehr über ‘lokale SEO’ erfahren Sie hier.

 

 

3. Fange an, Content zu produzieren

 

Kosten – Kosten – Das Schreiben von Blogs ist absolut kostenlos. Wenn Du aber lieber einen Freelancer anheuern möchtest, kostet das bei Websites wie Problogger und UpWork zwischen 0,10 – 0,20 € pro Wort..

 

Blogs, Videos und Bilder sind der beste Weg, um mit dem eigenen Publikum zu kommunizieren und auf sich aufmerksam zu machen. Content hilft dabei, potenzielle Kunden zu erreichen und die eigene Marke zu etablieren.

 

Start Blogging

 

Denk nur an deine aktuellen Social-Media-Newsfeeds. Sie sind voller Inhalte, deren Zweck es ist, mit dir in Verbindung zu treten und ein Publikum zu schaffen. Es kostet Zeit, einen Blog zu schreiben oder ein Video zu produzieren, aber es ist die Mühe wert.

 

Ganz gleich, in welcher Branche du tätig bist, Content hilft dabei, den Besuchern einen Mehrwert zu bieten. Er zeigt dein Fachwissen, hilft beim Aufbau einer Marke und zieht dann wieder mehr Besucher an.

 

 

4. Fange an, Gast-Posts zu schreiben

 

Kosten – Auch dies ist kostenlos, es sei denn, Du möchten einen professionellen Schreiber einstellen.

 

Die Produktion von Content ist ein guter Anfang, aber was stellst du an, damit die Leute es auch finden? Eine Möglichkeit besteht darin, Inhalte für bestehende Blogs und Websites zu produzieren. Es ist eine Chance, deinen Namen vor einem neuen Publikum bekannt zu machen und mit anderen in der Branche in Kontakt zu treten.

 

Versuche mal, einen Gastbeitrag zu schreiben und ihn einem anderen Blog in deiner Nische vorzuschlagen. Wenn dieser es akzeptiert, erhältst du Backlinks zu deiner Website, deren Inhalte hoffentlich ein neues Publikum dazu inspirieren, dir zu followen. (Links auf deine Website sind auch für die Suchmaschinenoptimierung unerlässlich).

 

 

5. Influencer-Marketing

 

Kosten – Es kann kostenlos sein, wenn du dich an die richtigen Personen wendest und eine gegenseitige Förderung anbietest. Bei den populärsten Influencern zahlst du aber für die Bewerbung deiner Produkte, so etwa zwischen 50 und 15,000 € aufwärts.

 

Influencer sind Leute, die über eine große Anhängerschaft und Glaubwürdigkeit in der jeweiligen Branche verfügen. Das Influencer-Marketing wird im Netz immer mächtiger, denn einige Social-Media-Accounts haben Millionen von Followern. Indem du deren bestehendes Publikum “anzapfst”, kannst du Aufmerksamkeit auf dich und dein Unternehmen lenken.

 

asfasf

 

Das ist natürlich nicht so einfach, und in einigen Fällen kann es kostenintensiv sein, wenn du möchtest, dass der Influencer deine Produkte vorstellt. Wenn du dich jedoch für den richtigen Blog und die richtige Person entscheidest, kann es dir eine Menge zielgerichteten Traffic einbringen.

 

Anfangen kannst du damit, die wichtigsten Influencer in deiner Branche erstmal zu identifizieren. Bahne ein Gespräch mit ihnen über Twitter an oder versende eine höfliche E-Mail. Versuche erstmal, eine gegenseitige Beziehung aufzubauen, bevor du sie um etwas bittest.

 

 

6. Versenden einer Pressemitteilung

 

Kosten – Die Versendung von Pressemitteilungen beginnt bei etwa 100 €.

 

Eine Pressemitteilung ist ein Dokument, das die Welt über dich und dein Unternehmen informiert. Du kannst eine Agentur beauftragen, eine schöne Pressemitteilung für dein Unternehmen zu verfassen und zu verteilen. Dies sollte auch nicht so viel kosten. Hier ist eine Pressemitteilung, die wir konzipiert haben, als wir unseren Server-Geschwindigkeitstest aufgerüstet haben, und wir hatten das Glück, dass die Nachricht von Yahoo aufgegriffen worden ist.

 

Bitcatcha Press Release

 

Pro-tipp: Beginne damit, etwas Bemerkenswertes an deinem Unternehmen hervorzuheben. Versuche, wie ein Journalist oder Blogger zu denken und zu verstehen, was so jemanden dazu bewegt, über dich zu schreiben. Gibt es etwas Einzigartiges an deinem Produkt oder Geschäftsmodell? Bringst du etwas Innovatives oder Bahnbrechendes auf den Markt? Füge eine kleine Hintergrundgeschichte über dich ein, gib dem Blogger eine “Story”, an der er dann arbeiten kann. Finde dann eine Agentur, um sie zu verbreiten.

 

 

7. Das Marketing in der analogen Welt nicht vergessen!

 

Kosten – Mundpropaganda kostet nichts, aber wenn du Werbematerial produzierst, sollten die Kosten mit den Einnahmen korrelieren.

 

In der Online-Welt vergisst man leicht, wie mächtig das traditionelle Marketing sein kann. Achte aber darauf, deinen Visitenkarten und Werbematerialien mit Links zu deinen Online-Auftritten zu versehen. Es lohnt sich sogar, Anzeigen in Fachzeitschriften und Nischenpublikationen zu schalten.

 

 

Fazit

 

Es gibt keine Patentlösung, wenn es um den Online-Auftritt geht.

 

Eine komplexe Website ist nicht immer unbedingt die beste Antwort, besonders wenn man gerade erst anfängt. Es gibt einfachere Optionen wie eine Social-Media-Account oder eine schlichte Portfolio-Seite.

 

Investiere nicht in eine knifflige Website, wenn du Einfachheit schätzt. Aber ebenso wenig solltest du dich selbst einschränken, wenn du ein rein digitales Business aufbauen willst.

 

Entscheide zunächst, was du von deinem Online-Auftritt erwartest. Passe dann die jeweilige Plattform an deine Bedürfnisse an und nutze aktiv Werbung, um deinen Auftritt weiter auszubauen. Zur Zusammenfassung hier nochmal eine Aufstellung für alle vier Plattformen:

 

 

Hast du dich bis jetzt im Kreis gedreht und vergebens versucht, deinen Online-Auftritt richtig zu gestalten? Hast du deine Website schon eingerichtet, als du noch gar nicht richtig verstanden hast, was du wirklich brauchst? Teilt mir gerne eure Gedanken, Kommentare und Meinungen mit!